FRED- Elektroauto für alle, © Klima und Energiemodellregion „Karnische Energie“
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Fred, das Elektroauto für alle – neues E-Carsharing-Angebot

Teilen liegt im Trend, spart Kosten und schont die Umwelt. In der Klima- und Energiemodellregion „Karnische Energie“ wurde ein innovatives E-Carsharing-Modell entwickelt, das ab sofort in den Gemeinden Kötschach-Mauthen, Dellach, Kirchbach, Hermagor, Gitschtal und Weißensee startet. Einfach, flexibel und günstig können Elektroautos direkt im Ort ausgeliehen werden. Eine attraktive und nachhaltige Ergänzung zum öffentlichen Verkehr am Land.

FRED - Elektroauto für alle
FRED- Elektroauto für alle, © Klima und Energiemodellregion „Karnische Energie“

Die Gemeinden der Karnischen Regionen setzen auf Zusammenarbeit und bauen ihre Vorreiterrolle als Elektromobilitätspioniere weiter aus: Bis zum Frühjahr gibt es in neun Gemeinden Elektroautos zum Teilen, inklusive eigenen Parkplätzen und Lademöglichkeiten. Das innovative Mobilitätskonzept mit seinen bewusstseinsbildenden Maßnahmen ist einzigartig in Kärnten, stärkt den ländlichen Raum und tut dem Klima gut. Die Klima und Energiemodellregion „Karnische Energie“ ist Ansprechpartner für die Gemeinden und die Bürger. E-Carsharing soll als neue zukunftweisende Mobilität im Gailtal umgesetzt und für alle Bürger ab Frühling 2018 zur Verfügung stehen.

Arbeit, Ausbildung, Freizeit und Tourismus – in ländlichen Regionen ist es wichtig, mobil zu bleiben. In jedem Alter. Das Gail- und Gitschtal geht mit gutem Beispiel voran und stellt umweltfreundliche Elektroautos namens „Fred“ für alle Bewohner und Gäste zur Verfügung. Die Pilotprojekte „Let´s go“ von Autohaus Patterer und „Fred“ der Gemeinde Kötschach-Mauthen wurden in der Klima- und Energiemodellregion „Karnische Energie“ zu einem völlig neuen, zusätzlichen Mobilitätsangebot weiter entwickelt. Ab sofort stehen für alle Gailtaler in den Gemeinden Kötschach-Mauthen, Dellach, Kirchbach, Gitschtal, Hermagor und Weißensee Elektroautos bereit. Jeder kann sich flexibel, je nach individuellen Bedarf, eines der Elektroautos ausborgen, emissionsneutral Besorgungen erledigen oder Ausflüge mit der Familie machen.

FRED - Elektroauto für alle
FRED- Elektroauto für alle, © Klima und Energiemodellregion „Karnische Energie“

Mehr Mobilität, mehr Flexibilität

Um das innovative Mobilitätsangebot bekannt zu machen und möglichst viele Menschen für die Elektromobilität zu begeistern startet in der Region eine zweijährige Marketings- und Bewusstseinsoffensive. Diese wird als EU-Leader-Projekt gefördert und von der Klima- und Energiemodellregion „Karnische Energie“ abgewickelt. Gemeinsam mit Gemeinden und Projektpartnern soll Elektromobilität und E-Carsharing als wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Co2-Reduktion in der Region verankert werden. Neben Werbemittel und Medienarbeit wird an Informationsveranstaltungen, Gewinnspielen, Kooperationen mit Schulen, Fahrschulen, Wirtschaft und Tourismus gearbeitet. Elektromobilität als regionale Mobilitätslösung soll mit allen Projektträgern gemeinsam ausgebaut und zu einer wichtigen Säule im öffentlichen Verkehr werden.

Was E-Carsharing der Region bringt

Sauber, leise, nachhaltig, günstig und mit regionaler Wertschöpfung unterwegs. Elektromobilität bietet im ländlichen Raum enorme Vorteile. Vor allem, wenn der Strom dafür zu 100 Prozent ökologisch aus der Region bezogen werden kann. Im Schnitt steht jeder privat genutzte Pkw an die 23 Stunden pro Tag ungenutzt in der Garage. Durch das neue E-Carsharing-Angebot in den Gemeinden kann jeder ein Elektroauto nützen, wann er es braucht und erspart sich dabei hohe Anschaffungs- und Erhaltungskosten. Das wirkt sich positiv auf die Umwelt und vor allem auf die Luftqualität aus. Denn wer mit einem Elektroauto fährt, ist absolut leise, ohne Abgabe und Schmutz – also klimaneutral – unterwegs. Im Vergleich dazu stößt ein neuer Pkw im Schnitt 123 g/km CO (2016) pro Jahr aus, bei älteren Modellen ist der Wert deutlich höher. Das scheint im ersten Moment wenig, ist aber in Summe für die Mutter Erde sehr viel. Jede Fahrt, die durch ein Elektroauto ersetzt werden kann, hilft und schützt die Umwelt. Zudem trat im Winter 2016 der Klimavertrag von Paris in Kraft. Laut diesem darf ab dem Jahr 2050 global nicht mehr Kohlendioxid emittiert werden als gleichzeitig absorbiert werden kann. Das heißt, ab spätestens 2030 müssen die großen Fahrzeughersteller eine geeignete Palette an Null- und Niedrigstemissionsfahrzeugen bereitstellen, zu denen Elektroautos gehören. Das große gemeinsame Ziel ist, die globale Erwärmung langfristig auf unter zwei Grad zu begrenzen. Österreich will bis 2050 einen klimaneutralen Verkehr erreichen. Elektromobilität wird dabei als die Schlüsseltechnologie für den Klimaschutz im Verkehr gesehen. Das Gailtal kann im ländlichen Raum dabei eine Vorreiterrolle in der E-Mobilitätswende übernehmen.

Vorteile von E-Carharing auf einen Blick:

  • flexible, regionale Mobilitätslösung aufgrund schneller Ladezeiten und verbesserter Reichweite
  • weg vom Öl, hin zu erneuerbarer Energie direkt aus der Region. Die Wertschöpfung bleibt im Tal und sichert Arbeitsplätze.
  • Nutzen statt besitzen bedeutet weniger Kosten fürs Autofahren. Durch das Teilen wird das Elektroauto für jeden Bürger leistbar.
  • nachhaltiger Beitrag zu einem guten Klima: Die CO2-Bilanz des Gailtales verbessert sich, mehr Lebensqualität für alle
  • mehr Fahrspaß durch bessere Dynamik
  • weniger Lärm und bessere Luft im Tal

 

Elektroauto teilen und sich freuen

Damit die Flotte an Elektroautos für jeden leistbar sind, wurden attraktive Tarife ausgearbeitet. Die einmalige Anmeldegebühr für die Kundenkarte beträgt 19,90 Euro. Mit dieser kann das gewünschte Elektroauto – entweder ein leistungsstarker VW e-Golf oder ein geräumiger e-Up – über eine Onlineplattform reserviert werden. Danach brauchen die Ausleiher nur noch mit ihrer Karte zur ausgesuchten Station bei der Gemeinde kommen und los fahren. Verrechnet wird nur die Zeit, in der Fred unterwegs ist. Eine Stunde gibt es ab 3,90 Euro, einen Tag ab 39 Euro und ein Wochenende ab 59 Euro. Aufgeladen ist Fred mit 100 Prozent Ökostrom aus der Region. Wird das Auto nicht mehr gebraucht, wird es einfach wieder bei einer Station im Tal zurückgegeben. Für die Benutzer fallen teure Werkstattrechnungen und Versicherungen weg. Auch das Zweit- oder Drittauto kann durch das innovative regionale Mobilitätsangebot eingespart werden. Mitglied werden unter www. Fred-fahren.at Denn Fred kann jederzeit flexibel genutzt werden. Der einzige Unterschied: Anstatt das Elektroauto selbst zu besitzen, wird es mit anderen geteilt. So hat jeder etwas davon. Vor allem aber die Umwelt.

Fred, die flotte Flotte 

Je nach Fahrstil und Jahreszeit beträgt die Reichweite der Fred-Flotte zwischen 130 und 190 Kilometer. Künftige Modelle sollen sogar 300 Kilometer schaffen. Aufgeladen ist Fred in ein paar Stunden, an Schnellladestationen sogar innerhalb einer halben Stunde. Während der Einkauf erledigt wird, hat Fred wieder volle Power und bringt 115 PS auf die Straße. Sollte unterwegs langsam der Saft ausgehen, brauchen sich Elektroautofahrer keine Sorgen zu machen. Im Gailtal gibt es inzwischen einige Ladestationen. Online ist auf www.e-tankstellen-finder.at mit ein paar Klicks die nächste Ladestation zu finden. Wer einmal ein Elektroauto ausprobiert hat, wird schnell merken, das Fahren macht richtig viel Spaß und das flotte Design der E-Car-Flotte erntet anerkennende Blicke auf der Straße. Testfahrten jederzeit möglich! Wer buchen oder sich registrieren will einfach unter  www.fred-fahren.at

FRED - Elektroauto für alle
FRED- Elektroauto für alle, © Klima und Energiemodellregion „Karnische Energie“

Preise:

FRED - Elektroauto für alle
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Kontakte:

Verein:energie:autark
Rathaus 390, A-9640 Kötschach-Mauthen.
04715/8513-36 info@energie-autark.at

Autohaus Patterer
9620 Hermagor, Villacher Straße 14
Tel: +43 4282 2319
patterer.hermagor@autohaus

Klima und Energiemodellregion „Karnische Energie“
Mag. Daniela Schelch

Hauptstrasse 44
9620 Hermagor
Tel: +43 664 88941800
www.karnische-energie.at